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Die Spielregeln der Liebe

 

Die Spielregeln der Liebe ...

 

Ordnung und Liebe – wie passt das denn zusammen? Ist Liebe nicht vor allem ein Gefühl? Wild, ungestüm und herrlich chaotisch? Gerade am Anfang, wenn die Schmetterlinge im Bauch Loopings fliegen, kümmert sich die Leidenschaft herzlich wenig um Gesetze, Vernunft oder Moral. Sie überfällt uns einfach.

 

Doch wenn aus dem ersten Strohfeuer eine wärmende Glut werden soll, die über Jahre hält, aber gleichzeitig auch keine gefährliche Feuersbrunst werden soll, dann braucht dieses Feuer eine sichere Feuerstelle. Eine gewisse Ordnung. Damit ist kein starres Korsett gemeint, das Ihnen Kirche oder Staat überstülpen wollen. Es geht um eine innere Balance, die der Liebe selbst innewohnt.

 

Liebe ist lebendig, kein Möbelstück, das man einmal hinstellt und ab und zu abstaubt. Liebe wächst, wenn man sie gießt, hegt und pflegt – sie verkümmert, wenn man sie vernachlässigt. Und sie stirbt, wenn man ihre Ordnung verletzt.

 

Das Ping-Pong des Herzens Eine lebendige Beziehung ist ein ständiges Hin und Her, ein Geben und Nehmen. Stellen Sie sich ein Spiel vor: Einer spielt den Ball zu, der andere spielt ihn zurück. Wir wissen alle: Wenn einer nicht geben kann, wird es schwierig. Aber haben Sie schon einmal daran gedacht, dass es genauso schwierig ist, wenn einer nicht nehmen kann?

 

Das Geheimnis liegt im Ausgleich. Mal geben Sie, mal nehmen Sie. Und zwar gerne! Es geht hier nicht um das Begleichen von Rechnungen („Jetzt hab ich den Müll rausgebracht, jetzt musst du ...“), sondern um Geschenke. Der Trick für Wachstum: Wenn Sie etwas bekommen, geben Sie ein klein wenig mehr zurück. So schaukelt sich die Liebe positiv hoch, bleiben beide aktiv am Ball. Vorsicht Falle: Wenn einer nur gibt (vielleicht aus dem Wunsch heraus, „besonders gut“ zu sein) und der andere nur nimmt, kippt das Spiel. Der Nehmende hält die Großmut des Gebenden irgendwann nicht mehr aus – und geht. So absurd es klingt: Wer zu viel gibt, kann die Beziehung gefährden.

 

Wenn es mal kracht Es gibt diese Ordnung leider auch im Negativen. Wenn Verletzungen passieren, hilft es nichts, alles stillschweigend hinunterzuschlucken. Wer immer nur duldet, fühlt sich zwar moralisch überlegen, aber der Partner fühlt sich dadurch nur noch kleiner und schuldiger. Die Augenhöhe geht verloren.

 

Der Familientherapeut Bert Hellinger beschreibt hier einen überraschenden Mechanismus für den „Notfall“: Um die Balance wiederherzustellen, muss auch der Verletzte reagieren. Ein kleiner „Ausgleich“ ist nötig, damit man sich wieder in die Augen schauen kann. Aber: Um der Liebe willen sollte dieser Ausgleich etwas geringer ausfallen als die Verletzung, die man selbst erlitten hat. So wird Gerechtigkeit hergestellt, ohne eine Rache-Spirale in Gang zu setzen. Das wirkt oft Wunder für den Neuanfang.

 

(Eine wichtige Ausnahme gibt es: Eltern und Kinder. Kinder können das Leben, das sie bekommen haben, nie „zurückzahlen“. Hier fließt die Liebe wie ein Wasserfall nach unten – an die eigenen Kinder weiter. Aber in Ihrer Partnerschaft? Da sind Sie gleichberechtigte Spieler!)

 

Himmlische Geduld und irdische Realität Vielleicht kennen Sie die berühmte Stelle aus der Bibel (1. Korintherbrief 13): „Die Liebe erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, hält allem stand.“ Das ist eine wunderschöne Beschreibung – für die Liebe Gottes, wohlgemerkt! Für uns Menschen liegt die Latte hier zu hoch. Wir haben unsere Ecken, Kanten und Grenzen. Wir müssen uns an die menschlichen Spielregeln halten, damit unser Miteinander gelingt. Aber das Wissen, dass da oben „jemand“ ist, dessen Liebe tatsächlich alles erträgt und der uns genau so annimmt, wie wir sind – das kann uns gelassener machen. Und vielleicht gelingt uns mit diesem Rückhalt und Vorbild dann doch manchmal ein bisschen mehr, als wir uns selbst zugetraut hätten.

 

Eine Reihe von

Dr. Luitgard Derschmidt

 

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