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"Mein Mann, meine Frau" – Besitzanzeige oder Liebeserklärung?

 

"Mein Mann, meine Frau" ...

 

Der Trauschein hat heute nicht mehr den besten Ruf. Viele Paare entscheiden sich bewusst gegen die Ehe. „Wir brauchen kein Papier, um uns zu lieben“, sagen sie. Und oft schwingt dabei eine uralte Angst mit: Die Angst, durch die Heirat die eigene Freiheit zu verlieren und zum „Besitz“ des anderen zu werden. Diese Sorge kommt nicht von ungefähr. Jahrhundertelang galt die Frau rechtlich als Eigentum des Mannes und die Kinder waren der Besitz ihres Vaters/ihrer Eltern. Dagegen wehren wir uns heute zu Recht. Niemand gehört einem anderen. Die Bibel sieht das übrigens genauso: Jeder Mensch ist ein geliebtes Kind Gottes, mit eigener Würde, über die kein anderer verfügen darf.

 

„Du bist nicht mein, ich bin nicht dein …“ Der Dichter Werner Bergengrün hat es wunderbar auf den Punkt gebracht: „Du bist nicht mein, ich bin nicht dein, keiner kann des andern sein.“ Und trotzdem: Ertappen Sie sich nicht auch dabei, dass Sie gerne „meine Frau“ oder „mein Mann“ sagen? Das ist kein Widerspruch. Das Wörtchen „mein“ hat nämlich zwei völlig unterschiedliche Bedeutungen.

  • Variante 1: „Das ist mein Auto.“ Das bedeutet: Ich habe es gekauft, ich habe den Schlüssel, ich bestimme, wer damit fährt. Das ist Besitz.
  • Variante 2: „Das ist mein Lieblingsbuch.“ Das bedeutet nicht, dass ich die Rechte an der Geschichte besitze. Es bedeutet: Dieses Buch berührt mich. Es hat eine besondere Bedeutung für mich. Ich habe eine Beziehung dazu.

Wenn wir in der Liebe „mein“ sagen, dann meinen wir die zweite Variante. Es ist keine Besitzanzeige, sondern ein Ausdruck von Nähe und Exklusivität. Es heißt: Du bist für mich nicht irgendeiner, du bist der/die Eine. Du bist nicht austauschbar.

 

Die schwerste Übung: Das Beste für den anderen wollen Trotz dieser Nähe bleibt die große Herausforderung: Wir dürfen nicht über den anderen bestimmen. Seien wir uns ehrlich: Wie oft glauben wir genau zu wissen, was für den Partner, die Partnerin oder die Kinder „das Beste“ ist? Wir meinen es gut, aber wir bevormunden. Was für mich gut ist, muss für mein Gegenüber noch lange nicht passen. Jeder Mensch muss sein eigenes Leben leben dürfen. Das gilt für unsere Partner genauso wie für unsere Kinder. Auch sie sind „unsere“ Kinder (im Sinne von Zugehörigkeit), aber sie gehören uns nicht. Dieses Loslassen, dieses Raum-Geben zur eigenen Entfaltung, ist vielleicht der schwerste Liebesbeweis überhaupt. Aber genau so ist das „mein“ in einer gesunden Beziehung gedacht: Als liebevoller Anker, nicht als Kette.

 

Eine Reihe von

Dr. Luitgard Derschmidt

 

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