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Mental Load – Wenn der Kopf nie Feierabend hat

 

Mental Load – Wenn der Kopf nie Feierabend hat ...

 

Kennen Sie das? Sie sitzen eigentlich gemütlich auf dem Sofa, aber in Ihrem Kopf rattert es ununterbrochen: „Habe ich das Geld für den Klassenausflug überwiesen? Wir brauchen noch ein Geschenk für den Kindergeburtstag am Samstag. Haben wir eigentlich noch Milch? Und ich muss dringend noch den Termin beim Zahnarzt vereinbaren...“

 

Die unsichtbare Last Genau das nennt man Mental Load. Übersetzt bedeutet es so viel wie „mentale Last“. Es geht dabei nicht um die Ausführung der Aufgaben selbst (das Einkaufen, das Putzen, das Fahren), sondern um das Daran-Denken. Es ist die unsichtbare Management-Arbeit, die nötig ist, damit der Laden „Familie und Alltag“ läuft. Diese Arbeit sieht keiner, man bekommt dafür kein „Danke“ und schon gar kein Geld. Aber sie ist unfassbar anstrengend.

 

Warum wir uns so erschöpft fühlen Lange Zeit war das vor allem ein Frauenthema. Viele Frauen jonglieren eine Dreifach-Belastung: Beruf, Haushalt und die „Beziehungspflege“ (wer denkt an die Geburtstage der Schwiegereltern? Wer tröstet bei Liebeskummer?). Das Ergebnis: Stress, Schlafstörungen bis hin zum Burnout. Dazu kommt oft das quälende Gefühl: „Ich bin nicht gut genug, ich schaffe das nicht.“ Dabei liegt das Problem gar nicht an Ihnen! Es liegt an der schieren Fülle der Aufgaben. Diese Überlastung ist für einen einzelnen Menschen oft einfach nicht machbar. Übrigens: Auch Männer leiden zunehmend unter dieser Last, da auch die Arbeitswelt immer fordernder wird.

 

Der Ausweg: Die 5-Schritte-Checkliste Wie kommt man aus diesem Hamsterrad wieder heraus? Die Psychologin Dr. Veronika Burtscher-Keine hat eine hilfreiche Strategie entwickelt, wenn der Kopf keine Ruhe gibt:

  1. Mach es dir bewusst! Nimm deine Erschöpfung ernst. Wenn du dich fühlst, als würdest du nur noch funktionieren, dann ist das ein Alarmzeichen. Nein, dieser Dauerstress ist nicht „normal“ und du musst ihn nicht einfach aushalten.
  2. Raus aus dem Kopf – rauf aufs Papier! Schreibe alles nieder. Wirklich alles. Solange die Aufgaben nur in deinem Gehirn kreisen, verbrauchen sie Energie (wie offene Tabs im Browser). Ist die Liste einmal sichtbar auf dem Papier, muss dein Gehirn nicht ständig „Daran denken!“ schreien. Das ist die erste Entlastung.
  3. Priorisieren und Verteilen Jetzt wird aussortiert. Muss das wirklich heute sein? Und vor allem: Wer kann das übernehmen? Verteilen heißt nicht, dass der Partner „hilft“, sondern dass er Verantwortung übernimmt. Auch Kinder können Aufgaben tragen. Und ganz wichtig: Verabschiede dich vom Perfektionismus. Es muss nicht alles glänzen. „Gut genug“ ist das neue Perfekt.
  4. Bewusste Pausen Plane Erholung fest ein – so wie einen Zahnarzttermin. Musik hören, Sport, Spazierengehen oder einfach Löcher in die Luft starren. Ohne schlechtes Gewissen.
  5. Geduld haben Alte Gewohnheiten legt man nicht über Nacht ab. Sei geduldig mit dir und deiner Familie, während ihr euch neu organisiert.

Endlich sichtbar Das Wichtigste an dem Begriff „Mental Load“ ist: Das Kind hat endlich einen Namen. Wir bilden uns diese Belastung nicht ein. Indem wir darüber sprechen und die Arbeit sichtbar machen, hören wir auf, Erschöpfung als persönliches Versagen zu sehen. Es ist keine Schwäche, Hilfe einzufordern oder Aufgaben abzugeben – es ist Notwehr.

 

Eine Reihe von

Dr. Luitgard Derschmidt

 

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